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Auf den Spuren von Dorothee Sölle nach Köln und Aachen

Ende August reisten 181 kfb-Frauen aus allen Diözesen Österreichs nach Köln und Aachen und erkundeten anlässlich des 70-Jahr-Jubiläums der Katholischen Frauenbewegung Österreischs und 500 Jahre Reformation Leben, Wirken und Spiritualität der protestantischen Theologin, Friedensaktivistin, Lyrikerin und Begründerin des "Politischen Nachtgebetes" Dorothee Sölle (1929-2003).

Auch 24 Frauen aus der Diözese St. Pölten, darunter die kfb-Diözesanvorsitzende Anna Rosenberger, waren bei dieser beeindruckenden Reise mit dabei. >> Link zum Fotoalbum

Einer der Höhepunkte war ein Vortragsabend mit Weggefährtinnen Dorothee Sölles mit angeschlossener Diskussion. In den von Sölle initiierten politischen Nachtgebeten, ab 1968 in Köln war ihre Intention, Frauenemanzipation in die Kirche zu tragen und politische Missstände aufzuzeigen. Ihr war es wichtig, Kirche lebendig zu machen. Als mutige Friedensaktivistin sah sie die Zerstörung der Schöpfung als eine zentrale theologische Herausforderung an. Unter anderem schrieb sie das Credo für die Erde: „Ich glaube an Gottes gute Schöpfung. Sie ist heilig…….“

Zum gelingenden Gesamtpaket gehörten unter anderem Ausflüge nach Königswinter mit einer spirituellen Wanderung. Diese Wanderung war eingebettet in eine Liturgie, die in der Klosterruine Heisterbach begann und bei einer Schifffahrt auf dem Rhein, zurück nach Köln, endete. Am letzten Tag stand noch ein Besuch der alten Kaiserstadt Aachen auf dem Programm.

Eine wunderbare Reise mit vielen bleibenden Eindrücken, berührenden Begegnungen, Informationen, kfb-Spiritualität und Frauengemeinschaft.

Danke an alle, die zum Gelingen dieser Reise beigetragen haben.