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Gerechtigkeit

 

bleiben: Wir Frauen von bleiben.erheben.wandeln sind in der katholischen Kirche stark verwurzelt und erleben sie als Teil unserer Identität.

erheben: Wir richten einen kritischen Blick auf die Ist-Situation der katholischen Kirche, in der Gleichstellung von Frauen und Männern im angebrochenen Reich Gottes noch nicht vollendet ist. Wir treten in Aktion um Geschlechtergerechtigkeit in unserer Kirche zu verwirklichen.

wandeln: Unsere prophetische Vision meint „Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist“ (Röm 14,17) für alle Frauen und Männer in der Gemeinschaft unserer Kirche.

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Bei der Diözesankonferenz der Katholischen Frauenbewegung (kfb) in St. Pölten diskutierten die Delegierten das Zwei-Jahresthema „Weil´s gerecht ist: Fair-Ändern wir die Welt.“ Veränderungen seien möglich, die hochaktuellen kfb-Themen würden bereits in den Gemeinden aufgenommen, betonte kfb-Vorsitzende Anna Rosenberger. Es passiere schon viel an Bewusstseinsbildung für eine faire, gerechtere und nachhaltigere Welt, die größte Frauenorganisation des Landes sei dazu ein wichtiges Sprachrohr.
 
Die sieben Säulen der kfb-Spiritualität „von Werten geleitet, dem Leben dienend, den Frauen gerecht, in Gemeinschaft getragen, in Traditionen gewachsen, das Wort Gottes hörend und zum Handeln bewegt“ würden die Katholische Frauenbewegung stärken für die Verantwortung, die man aus dem Evangelium heraus habe. Denn – so Rosenberger - die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse würden eine aktive Gestaltung erfordern, damit sich Lebensbedingungen und Perspektiven von Frauen weltweit entscheidend verbessern. >> Fotos

 

Weltweit sehnen sich Frauen nach SELBSTBESTIMMUNG – BILDUNG – FAIRNESS – UMVERTEILUNG – SOLIDARITÄT - ZIVILCOURAGE – MENSCHENWÜRDE – CHANCENGLEICHHEIT
Mit unserem täglichen Denken, Reden und Tun gestalten und bauen wir diese Welt mit, FAIR-ÄNDERN WIR DIE WELT!
Mit dem Blick auf diese FAIR-ÄNDERUNG fragen wir: Wie kann ich in meinem täglichen Leben zu einer Fair-Änderung beitragen? Woran erkennen andere, dass mir FAIR-Änderung ein Anliegen ist? Wo kann ich mich (gesellschafts-)politisch einmischen für eine FAIR-Änderung? Wen kann ich für eine FAIR-Änderung motivieren? Was muss sich bewegen, damit FAIR-Änderung sichtbar wird? Dass FAIR-Änderung möglich ist, zeigen viele kleine Beispiele und Schritte, die wir und andere bereits gegangen sind. Viele weitere Schritte haben wir noch vor uns. Machen wir uns gegenseitig Mut dazu!
>> Download Einladung Diözesankonferenz

 

Zum Thema „Genderlust – Genderfrust!?“ luden mehrere diözesane Organisationen den renommierten Theologen, Psychotherapeuten und Männer- und Geschlechterforscher Erich Lehner. Bei seinem Vortrag im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt zog er folgendes Resümee: „Menschen sollen Menschen sein können und sollen nicht auf Geschlechterrollen reduziert werden.“

Geschlechterrollen seien sozial konstruiert, das Biologische sei nur ein Teil davon. „Geschlechterrollen sind Ergebnisse von sozialen Gruppenprozessen“, so Lehner. Diese seien die Familie – Kinder schauen viel von Großeltern, Tanten oder Cousins ab. Weiters beobachte man andere. Außerdem sei die Schule prägend für das Rollenverhalten. Aus Sicht von Lehner gelte es diese Prozesse zu beobachten, zu begleiten und zu hinterfragen.

 

Katholische Frauenbewegung Österreichs als politische Akteurin in Fragen der Verteilung
 
Ihre Rolle als politische Akteurin im Kampf für Verteilungsgerechtigkeit bekräftigte die Katholische Frauenbewegung Österreichs anlässlich ihrer Vollversammlung in Salzburg von 14. bis 15. April. „Die kfbö versteht sich als politische Kraft, die Meinungsbildung, Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit  in der Gesellschaft vorantreibt“, so Veronika Pernsteiner, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs: „Ihr Anliegen ist es, gesellschaftliche und wirtschaftliche Verhältnisse, die Ungerechtigkeiten in der Verteilung von Chancen und Mitteln verursachen,  sichtbar zu machen und die Entwicklung  und Anwendung von Instrumentarien zu unterstützen, die eine gerechte Verteilung und somit ein gutes Leben für alle ermöglichen.“

 

Samstag, 19. September 2015
9.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

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